Dr. Otto-Kasten-Preis

Dr. Otto-Kasten-Preis
„Förderpreis der deutschen Intendanten“

Der Dr. Otto-Kasten-Preis wird als „Förderpreis der deutschen Intendanten“ von der 1962 ins Leben gerufenen Dr.-Otto-Kasten-Stiftung getragen. In Zusammenarbeit der Stiftung mit dem Vorstand der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein wird der Preis an herausragende Theater-Nachwuchskräfte verliehen.
Initiiert wurde der Preis vom Namensgeber dem 1989 verstorbenen deutschen Schauspieler, Dramaturg, Regisseur und Intendant Dr. Otto Kasten, der auch der Gründer der gleichnamigen Stiftung war. Ursprünglich war die Stiftung zur finanziellen Unterstützung sozial bedürftig gewordener oder kranker TheaterleiterInnen und deren Angehörigen gedacht. Da die öffentliche soziale Sicherung sich in den Folgejahren verbesserte, standen Mittel zur Verfügung, so dass im September 1985 erstmals der Dr. Otto-Kasten-Preis verliehen werden konnte.
Als PreisträgerInnen ausgezeichnet werden junge Theaterkünstler aller Sparten, die jedoch nicht älter als 35 Jahre sein sollen. Vom Vorstand der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein vorgeschlagen, entscheidet der Vorstand der Stiftung über den oder die Preisträger. Der Preis wird vom Vorsitzenden der Intendantengruppe verliehen.
Der mit 10.000,-- € dotierte Dr. Otto-Kasten-Preis ist wohl der bedeutendste; er kann geteilt verliehen werden.

Bisherige Preisträger
1985: Klaus Weise (Regisseur)
1987: Werner Tritzschler (Schauspieler)
1989: Gabriele Fischer (Schauspielerin) und Sabine Paßow (Sängerin)
1991: Bettina Fless (Regisseurin und Autorin) und Leander Haußmann (Regisseur)
1993: Wolfgang Maria Bauer (Schauspieler) und Christof Loy (Opernregisseur)
1995: Joachim Schlömer (Choreograph)
1997: Katja Czellnik (Regisseurin), Robert Schuster und Tom Kühnel (Regie-Team)
1999: Klaus Brömmelmeier (Schauspieler)
2001: Heike Kretschmer (Schauspielerin) und Jan Jochymski (Regisseur)
2003: Mayke Hegger (Bühnenbildnerin) und Philipp Kochheim (Regisseur)
2005: Anja Schneider (Schauspielerin)
2007: Annette Pullen (Regisseurin) und Ina Schlingensiepen (Sängerin)
2009: Marc Prätsch (Regisseur) und Melanie Straub (Schauspielerin)
2012: Tobias Rausch (Regisseur und Autor)
2014: Olivia Delauré (Sängerin) und Daniel Hengst (Videokünstler)
2016: Alexander Charim (Regisseur) und Otto A. Thoß (Theaterpädagoge)